4 Tipps, wie du über den Tag hinweg fokussiert bleibst!

I ch gebe zu, fokussiertes Arbeiten fällt mir nicht immer leicht. Ich habe regelmäßig Probleme, mich auf meine aktuelle Aufgabe zu fokussieren und für längere Zeit konzentriert dranzubleiben. In den letzten Monaten habe ich einige Methoden entdeckt und ausprobiert, mit denen ich es Stück für Stück verbessere, fokussiert zu arbeiten. Hier möchte ich dir kurz von meinen bisherigen Erfahrungen berichten und ein paar Tricks vorzustellen.  

Schau auch gerne in meinen Blogbeitrag 7 Tricks für einen produktiveren Arbeitsalltag, falls dich das Thema generell interessiert.

Fokussiertes Arbeiten hat auch viel mit Produktivität zu tunTrotzdem muss ich ehrlich sagen, dass ich auch ohne immensen Fokus produktiv sein kann. Leider grenzt das dann aber oft an einfaches abarbeiten meiner Aufgaben und ich gebe nicht alles, um die Aufgabe so gut wie möglich zu erledigen. Fokussiertes Arbeiten hat für mich auch viel mit Leidenschaft und Intensität zu tun. Wenn ich fokussiert bin, arbeite ich nur an einer einzigen Sache zu einer bestimmten Zeit (normalerweise sind das bei mir 3+ und zwar parallel). Durch diese Konzentration auf meine Aufgabe, beschäftige ich mich sehr viel intensiver mit dieser und schenke ihr volle Aufmerksamkeit und Gedankenleistung. Hier habe ich dir die Faktoren aufgelistet, die meine, fokussierten Flow-Zustände unterstützen: 

 

1. Ordnung ist das halbe Leben…

 

…zugegeben, ich lebe häufig in der anderen Hälfte. Wenn ich aber meinen Arbeitstag am Laptop beginne, lenken mich dreckiges Geschirr in der Küche oder Papierstapel auf meinem Schreibtisch ziemlich ab. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, ich müsste jetzt lieber aufräumen und bin innerlich nervös. An guten und motivierten Tagen räume ich deswegen abends nach der Arbeit alles auf, mache sauber und schaffe Ordnung. Sollte ich dazu keine Lust gehabt haben, nehme ich mir morgens eine halbe Stunde Zeit dafür, um dann mit Ordnung in Hirn und Wohnung in den Tag zu starten. Kleine Kniffe wie diese, sind essenziell für fokussiertes Arbeiten.

 

 

2. Frische Luft 

Ich habe für mich festgestellt, dass ich mit ein bisschen frischer Luft und einem „durchgepusteten“ Gehirn viel besser fokussiert Arbeiten und mich vor allem ordentlich konzentrieren kann. Auch in der kalten Jahreszeit – da lohnt es sich, ein paar Minuten zu frieren….dann kann man die mollige Wärme, die sich nach dem Stoßlüften einstellt gleich viel besser genießen. 

3. Brain Food 

Wenn ich mich gesünder ernähre, ist auch mein Gehirn leistungsfähiger. Zumindest in der Theorie. Mich in der Praxis dazu zu überwinden meine Kekse und Gummibärchen durch Nüsse und Obst zu ersetzen, ist nicht immer so einfach. Meiner Erfahrung nach lohnt es sich aber.  Wenn ich ungesunde und stark verarbeitete Lebensmittel weglasse, schaffe ich es viel besser, mich zu konzentrieren und fühle mich leichter und gesünder. Wie gesagt, die Umsetzung…ich brauche mein Comfort Food meist zur Motivation. Dass eine andere Ernährung sinnvoller gewesen wäre, fällt mir oft erst im Nachhinein auf. Eine verrückte Feststellung, dass die Ernährung mit fokussiertem Arbeiten zusammen hängt, oder? Trotz allem, probier es aus und finde deine individuelle Lösung 😉 

4. Der frühe Vogel… 

Die meisten Menschen können sich morgens besser konzentrieren. Ich persönlich gehöre da nicht dazu. Zumindest nicht früh morgens. Früh aufstehen ist in Ordnung, da kümmere ich mich aber lieber erstmal um verschiedene Dinge und erledige Sachen, bis ich richtig wach bin und mich an die Arbeit setzen kann. Das ist dann meistens so gegen 9 bzw. 9 Uhr 30. Ich kenne viele, die um diese Uhrzeit schon die Welt gerettet haben. Für mich funktioniert das aber nicht. Generell sollte du Dinge, die besondere Aufmerksamkeit brauchen nicht unbedingt hinter das Mittagessen legen oder bis kurz vor Schluss aufschieben. Mir hilft es, mich intensiv mit Dingen zu beschäftigen, wenn ich einige Stunden Zeit ohne Ablenkung habe, um mich richtig in das Thema einzuarbeiten und mich darauf zu fokussieren. Kleine Pausen zwischendurch (Pomodoro Methode!) helfen mir, meinen Kopf kurz zu regenerieren, mit neuer Energie weiterzumachen und wieder fokussiert Arbeiten zu können. Dazu muss ich aber alle Kleinigkeiten, die mich ablenken würden, vorher erledigen und mich dann mit viel Zeit und Ruhe an meine Aufgabe setzen.  

So konnte ich die meisten meiner „Flow-Momente“ heraufbeschwören und hoffe, dass mir das in Zukunft noch besser gelingt. Meiner Meinung nach braucht man auch eine gewisse Grundruhe im Alltag, um konzentriert und fokussiert zu arbeiten. Wenn bei mir viel los ist, fällt mir diese Konzentration um einiges schwerer. In solchen Phasen versuche ich das einfach zu akzeptieren und trotzdem mein Bestes zu tun. 

Meistens überschätzen wir, was wir in einem Tag schaffen können, und unterschätzen, was wir in einem Jahr schaffen können. Deswegen versuche ich mich jeden Tag vor allem darauf zu konzentrieren, dass ich mein Bestes tue. 

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