Den idealen Pin erstellen - diese 8 Punkte solltest du beachten!

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er Post/Pin muss viral gehen, damit du erfolgreich wirst!“

 

Bist du mit dieser Aussage so oder so ähnlich auch schon konfrontiert worden? Als Selbstständige finde ich diesen Druck schlimm und bemühe mich so gut es geht, ihn zu vermeiden. Meiner Meinung nach haben virale Inhalte in den meisten Fällen auch ein kleines bisschen mit Glück zu tun. Trotzdem ist es wichtig, den Content so aufzubauen, dass er deine Zielgruppe anspricht und dazu einlädt, mehr zu erfahren. Ob es sich dabei um informativen oder unterhaltenden Inhalt handelt, ist dabei erstmal zweitrangig.

Im Pinterest Marketing ist es deswegen wichtig, die eigenen Inhalte, die sich im Normalfall auf der eigenen Webseite befinden, mit qualitativ hochwertigen Pins zu repräsentieren, die dem Pinterestnutzer ins Auge stechen und den Wunsch wecken, mehr zu erfahren.

Wie funktioniert das und wie sieht ein „idealer“ Pin überhaupt aus? Ich verrate dir, was du beachten musst, wenn du den idealen Pinteres Pin erstellen möchtest. Ich habe dir einige wichtige Elemente des Pins herausgesucht mit Tipps, wie du deinen individuellen „idealen“ Pin bastelst und worauf du achten solltest – let’s go!

Übrigens, um Pinterest Marketing effizient zu nutzen, empfehlen ich dir außerdem ein paar Tools, die essenziell für deinen Erfolg sind.

Klicke jetzt in meinen Blogbeitrag 3 Tools, die dir deinen Umgang mit Pinterest erleichtern!

 

#1 – Das Pin-Format 

Um den idealen Pinterest Pin zu erstellen ist die Wahl des richtigen Formats sehr wichtig. Auf Pinterest sind 2:3 Formate der Klassiker. Früher wurden 600:900 Pixel empfohlen, mittlerweile sind es 1000:1500. Es ist aber auch möglich, andere Formate auszuprobieren. Instagram Postings (quadratisch) sind kein Problem und du kannst sogar dein Instagram Profil mit deinem Pinterest Account verknüpfen. Für den Algorithmus ist das auch eine Art „Social Proof“ und lässt dich greifbarer erscheinen. Auch Infografiken können vom Format her sinnvoll sein. Das hängt aber von den Inhalten ab und bietet sich nicht immer an.

Achtung: Pins werden oft abgeschnitten, sodass der obere und/oder untere Bereich nicht mehr zu sehen sind. Das solltest du bei übergroßen Pins einkalkulieren.

Generell empfiehlt es sich, horizontale Grafiken zu vermeiden. Eine Ausnahme können hier Fotografen sein, die ihr horizontales Bild pinnen. Es ist aber auch möglich das horizontale Bild in eine vertikale Vorlage einzubetten. Das hat den Vorteil, dass du so auch ein Bild zusätzlich branden kannst.

 

#2 – Kontraste herstellen

Kontraste sind wichtig, wenn es darum geht den idealen Pinterest Pin zu erstellen. Dein Pin sollte dem Nutzer schließlich ins Auge stechen und vor allem gut lesbar sein. Hier geht es in erster Linie um Farbkontraste. Die Farbe des Textes sollte sich sichtbar vom Hintergrund, egal ob das ein Foto oder ein einfarbiger Hintergrund ist, abheben. Die Hauptinformation des Pins muss immer leicht erkennbar bleiben!

Zu krasse Kontraste wirken oft unpassend oder unprofessionell, zu weiche Kontraste können die Lesbarkeit beeinflussen. Sinnvoll können Übergänge zwischen den einzelnen Teilen des Pins in Form von dickeren Linien oder anderen Elementen sein. Alles in allem muss der Pin mit allen Komponenten stimmig wirken. Auch in kleiner Ausführung auf dem Handy Feed!

 

#3 – Passende Schriftart wählen

Beim scrollen durch den Pinterest Feed wirst du unendlich viele Schriftarten auf den Pins entdecken. Einige sind beliebter und wiederholen sich, andere sind eine erfrischende Abwechslung.

Die gute Nachricht: Du musst keine Stunden damit verbringen, die passende Schriftart für deine Pins auszusuchen. Deine eigenen Schriften aus deinem CI Paket sind der ideale Ausgangspunkt, um den idealen Pinterest Pin zu erstellen.

Trotzdem solltest du darauf achten, dass die verwendete Schrift nicht zu verschnörkelt ist. Schnörkel und handschriftliche Elemente sind im Prinzip schön und ansprechend, können sich auf Pinterest aber schnell kontraproduktiv auswirken. Lesbarkeit geht da im Zweifelsfall über Ästhetik. Wenn ich als Nutzer durch den Feed scrolle, sollte der Text auf deinem Pin einfach lesbar sein und ins Auge stechen. Ein Anklicken (Vergrößern) des Pins sollte nicht nötig sein, um die Headline lesen zu können.

 

#4 – Passende Schriftgröße wählen 

Hier gilt grundsätzlich: Je größer, desto besser (lesbar)! Eine exakte Schriftgröße ist schwer zu empfehlen, da sich dieselbe Größe in unterschiedlichen Schriftarten anders äußert. Wichtig ist, dass die Schrift groß genug ist, um auch bei Pins im mobilen Feed lesbar zu sein. Mit lesbar meine ich hier direkt im Feed, ohne den Pin extra anklicken zu müssen. Mach da gern selbst den Test und justiere gegebenenfalls nochmal an der Schriftgröße.

 

#5 – Brande deinen Pin

Ein sehr wichtiger Punkt, den es zu beachten gilt, wenn du den idealen Pinterest Pin erstellen möchtest, ist das Branding. Dein Branding sollte auf jeden Fall in deinen Pins wiederzufinden sein. Das startet mit deinen Farben. Du musst nicht alle Unternehmensfarben auf einen Pin quetschen, kannst aber mit ihnen in verschiedenen Vorlagen spielen und experimentieren. Deine Schriften solltest du auch verwenden, da aber aufpassen, dass die Empfehlungen zu Schriftart und Schriftgröße eingehalten werden. Damit du auch namentlich wiedererkannt wirst und interessierten Nutzern die Möglichkeit bietest, dich auch außerhalb von Pinterest zu finden, kannst und solltest du dein Logo und/oder die URL zu deiner Webseite mit auf den Pin packen. Das funktioniert meistens gut am oberen oder unteren Ende des Pins und farblich abgesetzt.

Im besten Fall hast du bis zu einer Hand voll gebrandeter Pinvorlagen, die du für jeden neuen Inhalt verwendest. Diese Pins werden Nutzer nach einer Weile direkt dir und deinem Business zuordnen können!

 

#6 – Richtiges Wording wählen

Als „Wording“ bezeichnet man den Text, der sich auf der Pingrafik befindet. Er ist meistens in eine Art erste und zweite Überschrift aufgeteilt. Die können sich dann jeweils in Schriftart oder Schriftgröße unterscheiden. Es kommt vor allem darauf an, mit dem Wording das Interesse des Pinterestnutzers zu wecken. Einerseits sollte man den Mehrwert durchklingen lassen, der den Nutzer auf der anderen Seite des Pins (sprich auf deiner Webseite) erwartet. Andererseits darf man nicht zu viel verraten und sollte es schaffen ein Spannungsmoment aufzubauen, das zum Klicken anregt. Dafür eignen sich „Zahlen“, sprich Phrasen wie „6 gute Gründe jetzt mit Yoga zu starten“, „7 Wege endlich das eigene Buch zu schreiben“, „8 Tipps für eine bessere Beziehung“. Sie erregen Aufmerksamkeit und der Nutzer möchte wissen, was es damit auf sich hat. Achte darauf, das Hauptthema zu nennen, sodass nur die Nutzer auf deine Seite klicken, für die deine Inhalte auch interessant sind. Das mindert die Absprungrate.

 

#7 – Varianz 

Zu einem Content Piece, also einem Blogartikel oder einer Podcastepisode lohnt es sich immer, mehrere Pins zu erstellen. Wie im echten Leben gefällt nicht jedem Pinterestnutzer das gleiche Design, die gleiche Farbe oder der gleiche Text. Verschiedene Pins können verschiedene Nutzer zum Klicken anregen und das ist natürlich auf jeden Fall in deinem Sinne. Alle Elemente, die ich oben beschrieben habe, kannst du ändern und neu kombinieren, um eine gewisse Pinvarianz zu erreichen. Am besten erstellst du dir 2-3 Vorlagen als Grundlage und fängst dann an, mit den Elementen zu spielen.

 

#8 – Ästhetik 

Ein weiteres wichtiges Merkmal, um den idealen Pin zu erstellen, ist die Ästhetik. Was genau bedeutet das? Schwer zu sagen. Die Geschmäcker sind verschieden, deshalb variieren wir den Pin. Deine Pins sollten aber alle eine gewisse Professionalität ausstrahlen und ordentlich sein. Rechtschreibfehler oder verschobene Linien sind immer ein No-Go. Darauf solltest du achten und die Grafik bei Bedarf doppelt checken. Das allgemeine Design des Pins sollte außerdem auf deine Zielgruppe zugeschnitten sein. Mütter, die Basteltipps suchen, klicken wohl eher auf ein buntes Bild mit den Laternen des letzten St.Martins Umzug als professionelle Fotografen, die Pinterest auf der Suche nach Inspiration für Shooting Posen durchforsten – du verstehst, was ich meine 😉

 

Bist du gut mitgekommen und fühlst dich bereit, die Tipps umzusetzen? Super, dann wünsche ich dir viel Erfolg bei deiner Mission “den idealen Pinterest Pin erstellen”.

Haben die vielen Pinterestbegriffe dich noch ein bisschen verwirrt und du brauchst ein bisschen Pinterest-Sprachunterricht? Dann hol dir mein Pinterest-Lexikon und gehe allen Unklarheiten auf den Grund!

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