7 Tricks für einen produktiveren Arbeitsalltag

E in produktiver Arbeitsalltag. Sollte so nicht der Idealfall eines Tages im Büro oder Homeoffice klingen? Doch wer kennt das nicht: Man hat den ganzen Tag vor dem Laptop verbracht, Stunden über Stunden in den Job investiert und heraus kam: Nichts. Naja, zumindest viel weniger, als wir es uns erhofft haben. Ich bin nach einem langen Tag vor dem Laptop oft müde und geschafft. Wenn ich wenigstens so produktiv war, wie ich es mir vorgestellt habe, gibt mir diese Müdigkeit ein gutes Gefühl. War ich aber in meinen Augen unproduktiv und bin nicht vorangekommen, vermiest mir das auch noch den Rest des Tages, der mein Feierabend sein sollte. Wenn es dir manchmal genauso geht, lies unbedingt weiter! In diesem Artikel erzähle ich dir, wie ich es geschafft habe, produktiven Arbeitsalltag zu kreiieren. 

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 1. First Thing First 

Zugegeben, meine Lieblingsbeschäftigung ist Prokrastinieren. Ich mache mir eine riesige To-Do Liste und hake den ganzen Tag lang fröhlich Kleinigkeiten ab, bis am Ende des Nachmittags, wenn mein Hirn und ich schon nicht mehr in der besten Verfassung sind, nur noch die größte, wichtigste und unangenehmste Aufgabe übrig ist, die ich ja jetzt auch nicht mehr anfangen kann. So zieht sich das über die Woche, meine wichtigste Aufgabe ist ständig in meinem Kopf und blockiert mich so in meiner restlichen Arbeit. Sie wird aber permanent aufgeschoben, sodass eine Erledigung immer schwieriger wird. Ein produktiver Arbeitsalltag sieht anders aus. Deshalb habe ich angefangen, mir jeden Abend vor dem schlafen gehen meine Aufgaben für den nächsten Tag zu notieren und nach Wichtigkeit zu priorisieren. Morgens setze ich mich dann mit frischer Energie an die unangenehmste und größte Arbeit. Ich setze mir außerdem ein Zeitfenster, in dem diese erledigt sein muss. Sobald dieses Zeitfenster vorbei ist, habe ich den Kopf für den restlichen Tag frei und kann mich um die angenehmeren Dinge kümmern. 

 

2. Pomodoro Technik 

Produktiver Arbeitsalltag geht mit Pomodoro Technik – schon mal gehört? Laut dieser Zeitmanagement Technik, die ich seit einer Weile anwende, werden kurze Pause zur Regeneration nutzt. Nach 25 Minuten Arbeit werden 5 Minuten Pause eingelegt, perfekt für einen kurzen Snack, um den Teebecher aufzufüllen oder kurz Pipipause zu machen. Nach vier Durchgängen, also zwei Stunden, wird eine größere Pause von 30-40 Minuten gemacht. In dieser Zeit gehe ich meistens kurz spazieren, oder mache ein bisschen Yoga, um meinen Körper wieder zu aktivieren. Nach zwei solcher Zeitblöcke bietet sich ein leckerer Lunch an. Für mich ist das eine super Zeitmanagement Technik, weil ich nicht Gefahr laufe, zu lange an der gleichen Aufgabe zu grübeln und mich jede halbe Stunde bewusst ein bisschen bewegen kann. Außerdem kann man kleine störende Handlungen wie das Auffüllen des Wasserglases in die 5-Minuten Pausen legen und unterbricht sich so nicht ständig selbst mit Kleinigkeiten. Eine tolle Möglichkeit in punkto produktiver Arbeitsalltag.

3. Arbeite Ablenkungsfrei 

Dieser Trick ist auch bei mir noch nicht 100%ig angekommen. Ich versuche, so gut wie möglich mein Smartphone während des Arbeitens außer Reichweite zu legen. Manchmal veräppel ich mich selbst mit dem Argument, ich müsste etwas wahnsinnig Wichtiges am Handy nachschauen, oder eine total dringende Whatsapp Nachricht schreiben. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran und wird besser und wirkst sich auf jeden Fall auf einen produktiveren Arbeitsalltag aus. Auf alle Fälle sollten die Social Media Seiten am Laptop geschlossen bleiben während der Arbeit. Einen kurzen Blick kann man beispielsweise in den Pomodoro Pausen riskieren, in der Arbeitszeit wird jedoch gearbeitet. Ich lasse mich auch gerne von Hörbüchern oder Musik ablenken, die ich mir selbst schönrede. Am produktivsten bin ich allerdings, wenn im Hintergrund leise klassische Musik läuft. Die hat einen beruhigenden Einfluss auf mich und alles andere lenkt mich ab. Auch Stille. 

 4. Productivity Zeiten  

Wie gut kennst du dich eigentlich? Deine Hoch- und Tiefzeiten über den Tag hinweg? Bis vor kurzem kannte ich mich noch gar nicht gut. Ich war der Meinung, ich könnte zu jeder Tageszeit gleich gut arbeiten, wenn ich mich nur genügend anstrenge. Das ist allerdings falsch. Jeder Mensch hat seine Hochzeiten, die richtig produktiven Teile des Tages, an denen man so einiges gebacken bekommt. Wie man die für sich herausfindet? Durch akribische Selbstbeobachtung. Notiere dir über zwei Wochen jeden Tag für jede Stunde, wie produktiv und motiviert du warst. Schon bald wirst du ein Muster feststellen, nach dem du dich richten kannst. Ich bin beispielswiese nicht unbedingt der frühe Vogel. Zwischen 9 und 12 am Vormittag ist meine erste wirklich produktive Zeit am Nachmittag zwischen 14 und 17 Uhr kann ich nochmal relativ gut und konzentriert arbeiten. An guten Tagen setze ich mich sogar ab 21 Uhr noch 1-2 Stündchen hin, arbeite aber nur noch an eigenen Projekten, nicht für Kunden. Probier es aus und finde deinen eigenen superproduktiven Tagesablauf. Sobald du deine Zeiten herausfindest, trägt deine Effektivität maßgeblich zu einem produktivem Arbeitsalltag bei.

 5. Pareto Prinzip 

Dieses recht bekannte Prinzip besagt, dass wir 80% einer Aufgabe in 20% der Zeit schaffen. Für die restlichen 20% der Aufgabe benötigen wir dann 80% der Zeit.  

Was sagt uns das nun? Richtig – weg vom Perfektionismus! Die 80% der Aufgabe die, wir in kurzer Zeit schaffen sind meist schon fast genug. Danach fangen wir an uns zu verzetteln und suchen fast panisch nach Fehlern oder Ungenauigkeiten, die eliminiert werden müssen. Dabei verlieren wir eine Menge Zeit, die sich für andere Sachen nutzen ließe. Natürlich kann man das nicht auf jede Aufgabe anwenden. Einige Dinge müssen von A-Z akribisch bearbeitet werden und Details sind sehr wichtig. Die Kunst liegt darin abzuschätzen, wann man sich Zeit einsparen kann und wann die Genauigkeit Vorrang hat. 

 6. 2-Minuten Regel 

Kennsdu das? Ständig wird deine Arbeit durch winzige To-Dos unterbrochen, und während du überlegst, ob du das sofort angehst oder auf später verschiebst, hättesdu die Aufgabe eigentlich schon längst erledigt gehabt.  

Goldene Regel: Kleine Aufgaben, die in weniger als 2 Minuten zu erledigen sind, werden sofort abgearbeitet, alles darüber hinaus wird hintenangestellt und später erledigt. Aber nicht vergessen, das sofort aufzuschreiben!  

 7. Show off 

Mach dich chic! Ja, richtig gehört. Style dich ein bisschen auf fürs Homeoffice. Schöne Klamotten aussuchen, ein bisschen Make-Up auflegen und die Haare machen…all das signalisiert unserem Gehirn, dass es jetzt los geht. Wir sind geistig auf einen wichtigen und produktiven Tag eingestellt und das hilft uns beim Arbeiten. Im Schlafanzug und ungeschminkt vor dem Laptop zu gammeln ist dementsprechend eher kontraproduktiv. Ein netter Nebeneffekt ist, dass wir uns den ganzen Tag schön fühlen. Wer ist nicht gern schick gestylt und fühlt sich gut dabei? Außerdem brauchen wir uns dann auch auf kleinen Spaziergängen nicht zu verstecken. 

Jetzt weist du, welche Tipps und Tricks ich so anwende, um von einem produktivem Arbeitsalltag zu profitieren. Ich hoffe, das hat dir ein bisschen geholfen und du hast Lust bekommen ein paar dieser Prinzipien selbst auszuprobieren. Lass mich in den Kommentaren gerne wissen, was du für Erfahrungen in Sachen Produktivität gemacht hast, und ob du vielleicht noch andere tolle Tipps hast! 

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