7 Tipps zur Gestaltung deines perfekten Home Office Arbeitsplatzes

I m Vergleich zu den Arbeitsplätzen im Büro sind bei der Einrichtung vom Homeoffice Arbeitsplatz der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Während es im Büro in den meisten Fällen, standardisierte PC’s, Tische, Stühle und Ablagemöglichkeiten gibt, sind die persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten meist auf gerahmte Bilder und vielleicht ein kleines Pflänzchen beschränkt. 

Unser Homeoffice Arbeitsplatz hingegen bietet uns maximale Gestaltungsfreiheit, bestenfalls sogar ein eigenes Arbeitszimmer, das wir ganz nach unserem Geschmack und unseren Vorlieben einrichten können. Also rein mit den Motivationshilfen und raus mit den Miesmachern! Wie du deinen perfekten Homeoffice Arbeitsplatz kreierst, der dich morgens vor Vorfreude aus dem Bett hüpfen lässt, erfährsdu in diesem Artikel. Oft machen die kleinen Dinge den großen Unterschied. 

Falls dich das Thema übrigens generell interessiert, dann hol dir gerne weitere Tipps in meinem Blogbeitrag
7 Tricks für einen produktiveren Arbeitsalltag.

 

1. Clean Up 

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich kann an einem vollgestellten Schreibtisch nicht arbeiten. Egal, wie vermeintlich dringend du den ganzen Kram um dich herum brauchst, verstau ihn. Gerne griffbereit in der Nähe, aber nicht direkt auf dem Tisch. So, wie auf unseren Schreibtischen sieht es nämlich auch in den Köpfen aus. Chaos und zu viele Baustellen auf einmal blockieren uns in unserer Konzentration und Produktivität. Ich versuche meinen Schreibtisch jeden Abend leer zu hinterlassen. Leer, bis auf den Laptop. Wenn es mit dem Aufräumen ein bisschen schneller gehen muss, hilft auch ein kleiner Korb in den Notizbücher, Kalender, Stifte, Textmarker und was sonst noch so rumliegt mehr oder weniger ordentlich verschwinden können. Ordnung am Homeoffice Arbeitsplatz ist definitiv die halbe Miete!

 

2. Flower Power 

Schmücksdu dein Arbeitszimmer mit frischen Blumen? Nein? Warum eigentlich nicht? Blumen machen fröhlich und gute Laune und können dem Homeoffice Arbeitsplatz definitiv nicht schaden. Grüne Pflanzen helfen natürlich auch, ein bisschen CO² Ausgleich schadet ja nicht, aber so ein richtig bunter Blumenstrauß motiviert mich immer sehr und hebt meine Laune schlagartig. Auch wenn wir in unserem Arbeitszimmer wahrscheinlich die einzigen sind, die sich an den Blümchen erfreuen, lohnt sich diese kleine Investition auf jeden Fall. Ein bisschen Selbstliebe und Belohnung kann nie Schaden und wir haben es uns schließlich verdient – oder? 

3. Light it up 

Tageslicht ist super wichtig. Nicht umsonst sollen Kinder ihre Schreibtische direkt unters Fenster, oder im 90 Grad Winkel dazu stellen. Das gilt auch für uns. Natürliches Licht ist gut für unsere Gesundheit und ein netter Ausblick motiviert bei der Arbeit zusätzlich. Zumindest, solange die Sonne am Himmel steht, sollten wir die elektrischen Lichter auslassen können. Natürlich ist das nicht an jedem Homeoffice Arbeitsplatz möglich, sollte es bei dir aber der Fall sein, nutz es bitte aus. Mit dem Kopf direkt vor der Wand zu sitzen macht doch nur halb so viel Spaß. Mir persönlich gefallen Arbeitsplätze, die sich zum Raum hin richten und nicht zur Wand. So kann man das Zimmer nach dem eigenen Geschmack gestalten und hat den ganzen Tag etwas von den Lieblingsfarben, Urlaubsbildern, oder saisonaler Dekoration.

4. Kalender 

Ich gebe zu, mein Kalender ist mein Leben. Als großer Fan „echter“ Kalender, die man noch  in die Hand nehmen und mit 100 verschiedenen Stiften und Farben verschönern kann, habe ich einen solchen immer griffbereit. Mit meinem Kalender plane ich meine Woche und meinen Arbeitstag. Meine komplette Organisation läuft über dieses wunderbare Buch, weswegen es an meinem Arbeitsplatz niemals fehlen darf. Außerdem achte ich bei meinem Kalender stets auf einen Notizteil. So kann ich ihn auch bei spontanen Einfällen nutzen, schreibe sie als kurze Notiz auf und habe direkt wieder den Kopf frei ohne die Angst eine tolle Idee wieder zu vergessen. 

5. Visionboard

 

Ich gebe zu, die Arbeit von Zuhause aus ist nicht immer einfach. Kleine Hausarbeiten, der offene Facebook Tab, oder die „Einsamkeit“ in der wir Arbeiten, lenken uns oft ab und wir lassen unsere Gedanken schweifen. An Tagen, an denen ich mit meiner Arbeit ganz alleine nicht so gut klar komme, hilft mir ein Visionboard. Diese Collage aus Dingen, Fotos, Sprüchen etc., die mich motivieren und den Fokus zurück auf meine Ziele lenken, hängt liebevoll gestaltet in meinem Arbeitszimmer. Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen auch eines zu kreieren, solltesdu das noch nicht getan haben. Tolle Tipps zur Visionboard oder Moodboard Gestaltung findesdu Hier und Hier. Außerdem kann man zu diesem Thema super bei Pinterest nach Inspirationen suchen. Schnappt euch euer Bastelzeug und los geht’s! Viel Spaß! 

6. Möbel 

Täglich verbringe ich zwischen drei und elf Stunden vor meinem Laptop. Wie ich dabei sitze und meine Haltung bei der Arbeit beeinflussen dabei entscheidend meine körperliche Verfassung am Abend. Eine ergonomisch positiv gestalteter Homeoffice Arbeitsplatz ist somit essenziell. Natürlich sind regelmäßiger Sport und Bewegung zwischendurch wichtig. Schon die richtige Sitzhaltung alleine kann aber Rückenschmerzen größtenteils vermeiden. Die wichtigsten Utensilien dafür sind meiner Meinung nach zum Laptop ein Stand, eine externe Maus und eine Tastatur. Mit dem Stand kann man den Laptop Bildschirm easy auf Augenhöhe bringen, was den Nacken enorm entlastet und Verspannungen vorbeugt. Maus und Tastatur lassen mich mit lockeren und entspannten Schultern und Armen arbeiten. Sitzen in aufrechter Haltung, Brustbein raus, Schultern runter, Bauch eingezogen ist gesund und eine gute Rückenprävention. Die Umsetzung ist allerdings eher nervig und wird oft nach kurzer Zeit wieder vergessen. Abhilfe schaffen hier Stuhlalternativen wie ein Pezziball oder ein flexibler Hocker. Die Bauch- und Rückenmuskeln werden hier mit jeder Bewegung angeregt und man nimmt automatisch eine gesunde Sitzhaltung ein. Solltet ihr noch auf einem regulären Schreibtischstuhl sitzen, wird es also dringend Zeit für eine kleine Veränderung 😉 

7. Pause/CoWorking 

Ich gebe es zu, manchmal hilft der schönste Homeoffice Arbeitsplatz nichts. Bestimmt kennsdu diese Tage, an denen dir zu Hause die Decke auf den Kopf fällt. Da hilft nur eins: Raus mit dir! Die Arbeit in Cafés oder CoWorking Spaces bietet tolle und meist produktive Abwechslung. CoWorking Spaces sind zwar unter Umständen nicht gerade billig – eine Auflistung der CoWorking Spaces in Deutschland findet ihr übrigens Hier – oft haben aber auch nette Cafés in der Nähe kostenfreies WLAN und genug Ruhe, um produktiv zu sein. Sogar Locations ohne Internet kann man wunderbar für konzentrierte Offline Arbeit nutzen, ganz ohne lästige Social Media Ablenkung. Mir hilft manchmal auch einfach eine kleine Spaziergehpause. Eine halbe Stunde an der frischen Luft, bestenfalls in der Natur, wirkt Wunder. 

Gestalte dir deinen Homeoffice Arbeitsplatz zum Wohlfühlen. Nicht jeder Tipp passt zu jedem Job bzw. jeder Persönlichkeit. Kreiere dir deshalb deine individuelle Arbeitsoase, um deinen Workflow zu optimieren. 

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